Das Beste aus Sprache-zu-Text-Lösungen herausholen

Die Genauigkeit von Spracherkennungssystemen hat in den letzten Jahren enorm zugenommen. Mittlerweile erreichen viele Systeme eine Genauigkeit von bis zu 95 %. Allerdings kann es immer noch zu erheblichen Problemen kommen, wenn man die Spracherkennungssoftware nicht richtig einsetzt oder ihre Funktionalitäten nicht voll ausschöpft.

Das Beste aus Sprache-zu-Text-Lösungen herausholen
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Häufige Probleme

Bei Nutzern, die schnell sprechen, Wörter aneinanderreihen oder einen besonders starken Akzent haben, könnte es zu Fehler bei der Spracherkennung kommen.

Außerdem können auch Hintergrundgeräusche die Erkennungsrate verringern. Faktoren wie Umgebungsgeräusche oder das gleichzeitige Sprechen mehrerer Personen in Reichweite eines Audio-Eingabegeräts können sich ebenfalls auf die Genauigkeit auswirken.

Zu guter letzt, ein zusätzliches Risiko ist die Komplexität der Fachsprache, denn jedes Unternehmen bzw. jede Branche hat ihr eigenes Vokabular und ihre eigenen Fachausdrücke. Unternehmensspezifische Begriffe, die nicht allgemein gebräuchlich sind, können zu höheren Fehlerquoten beitragen, als man vielleicht vermuten würde.

Mögliche Lösungen

In Bezug auf die richtige Diktiertechnik gibt es ein paar Tipps, die zu besseren Ergebnissen führen sollten:

  • Sprechen Sie in einer natürlichen Art und Weise und in einer üblichen Lautstärke.
  • Diktieren Sie Sonderzeichen wie Punkt und Komma
  • Versuchen Sie Verzögerungen und lange Pausen zu vermeiden.
  • Gestalten Sie Ihre Sätze grammatikalisch korrekt.
  • Nehmen Sie gegebenenfalls Korrekturen vor, damit das System Ihre korrigierten Wörter lernt und diese beim nächsten Mal verwendet.
  • Wenn möglich, greifen Sie auf automatische Formatierungslösungen zurück - damit lassen sich verschiedene Arten von Text automatisch vorbereiten. Generell ist es eine gute Idee, sich vor Beginn des Diktats zu überlegen, was man tatsächlich sagen will!

Die Spracherkennung lässt sich auch technisch verbessern - durch "Trainieren" der Software. Ziel ist es, das System zu individualisieren, damit es Ihre Sprachmuster besser versteht. Schon eine Stunde Training kann oft zu beachtlichen Ergebnissen führen.

Hinzu kommt die Möglichkeit, das Vokabular um unternehmens- und branchenspezifische Begriffe zu erweitern, um die bereits erwähnten Terminologieprobleme zu überwinden.

Hinweise zum Mikrofon

Sie können Ihre Stimme mit einem Mikrofon aufnehmen, das bereits in Ihrem Gerät (Computer, Tablet oder Handy) integriert ist. Für Nutzer, die nur gelegentlich diktieren und kurze Notizen und Memos aufnehmen, könnte dieses eingebaute Mikrofon durchaus ausreichen. Für Nutzer, die regelmäßig längere Inhalte verfassen, könnte jedoch ein hochwertigeres Mikrofon sinnvoll sein. Headsets liefern in der Regel die beste Qualität, nicht zuletzt, weil das Mikrofon vor den Mund gehalten wird und dadurch andere externe Geräusche eingeschränkt werden.

Solche Produkte sind allerdings für den mobilen Arbeitnehmer nicht besonders praktisch. Stattdessen kann ein tragbares Diktiergerät verwendet werden, um Audiodateien direkt aufzuzeichnen und anschließend über eine Dockingstation hochzuladen) Eine andere Möglichkeit wäre es eine Dikiter-App auf Ihrem Smartphone zu verwenden.

Ein wichtiger Faktor bei Mikrofonen ist die Art und Weise, wie die Audiodateien vor der Übertragung komprimiert werden. Grundsätzlich gibt es zwei übliche Verfahren: die verlustfreie Komprimierung, bei der sich die Dateigröße verringert, ohne dass die Audioqualität wesentlich beeinträchtigt wird, und die sogenannte verlustbehaftete Komprimierung (die in der Regel für MP3-Dateien verwendet wird), bei der ein Teil der Audioqualität zugunsten einer geringeren Dateigröße geopfert wird

Fazit

Wo es auf absolute Genauigkeit ankommt, z. B. im Rechtswesen oder im Gesundheitswesen, oder wo der Ruf des Unternehmens auf dem Spiel steht, ist es unerlässlich, das endgültige Dokument zu überprüfen, bevor es in Umlauf gebracht oder verschickt wird. Um die Qualität der Spracherkennung auf höchstem Niveau zu halten und den Aufwand für die Prüfung zu minimieren, empfehlen wir die oben genannten Punkte in Ihre Arbeitsweise zu integrieren.

Hier geht es zu unserer Spracherkennung

Artikel ist auch in englisch verfügbar